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Mein Plan für Freising So können wir uns das leisten So funktioniert das in Einklang mit ökologischen Grundsätzen So schaffen wir es gemeinsamKeine 3. Startbahn!
Zwei Bahnen reichen!Sebastian Habermeyer auf Facebook
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Bündnis90 / Die Grünen 2012
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Beiträge und Spenden an Bündnis 90/Die Grünen können nach § 34g EStG bis zu € 1.650 zur Hälfte von der zu zahlenden Lohn- oder Einkommensteuer direkt abgezogen werden.
Darüber hinaus gehende Beträge können bis zu weiteren € 1.650 als Sonderausgaben nach § 10b Abs. 2 EStG geltend gemacht werden. Diese Beträge verdoppeln sich bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten.
Spenden von mehr als € 10.000 müssen wir mit Namen und Anschrift des Spenders im Rechenschaftsbericht der Partei veröffentlichen.
Unser Landtagsabgeordneter, Dr. Christian Magerl und ich sind uns schon lange einig:
Zwei Bahnen reichen.
Ohne jeden Zweifel ist das Thema Dritte Startbahn zur Zeit das wichtigste Problem, dem sich Freising stellen muss. Unsere Stadt ist nicht in der Lage, weitere Belastungen durch eine Dritte Startbahn zu bewältigen. Ein tragfähiges Miteinander zwischen den Umlandbewohnern und den Betreibern des Flughafens ist durch das Verhalten der Flughafen München GmbH (FMG) unmöglich geworden.
Gute nachbarschaftliche Beziehungen, die auch wir uns wünschen, sehen für uns anders aus.
Wir werden uns weiter mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Dritte Startbahn wehren, aus folgenden Gründen:
1. Freising wird durch die Dritte Startbahn deutlich stärker belastet als bisher.
Noch mehr Lärm, Abgase und weitere Naturzerstörung sind nicht hinnehmbar.
Die Menschen in Freising leiden bereits heute enorm. Eine Erhöhung der Kapazitäten des Flughafens wie die FMG sie will, würde auch die Anzahl an Betroffenen dramatisch erhöhen und die jetzige Belastung über jedes erträgliche Maß hinaus steigern.
So würde laut Unterlagen der FMG der Freisinger Ortsteil Attaching bis zu 530 mal täglich in einer Höhe von nur rund 50 Metern direkt überflogen. Die dazu getroffenen Aussagen im Planfeststellungsbeschluss machen sprachlos und zeigen das brutale Gesicht der Startbahnplaner.
Auch die Menschen in den Ortsteilen Seilerbrückl, Vötting, Pulling, Hohenbachern, Sünzhausen, Lerchenfeld und Neustift werden durch startende und landende Flugzeuge mit einer unzumutbaren Lärmbelästigung leben müssen.
Es ist also praktisch die ganze Stadt betroffen.
2. Freising wird stadtplanerisch kastriert.
Gesetzliche Vorschriften werden es unserer Stadt unmöglich machen, die kommunale Planungshoheit sinnvoll auszuüben und eine Nutzung großer Teile unseres Stadtgebietes verhindern.
Neue Wohngebiete, weitere Gemeinbedarfseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen und gegebenenfalls neu benötigte Gewerbeflächen, wird es nur noch unter Berücksichtigung der Belange des Flughafens geben.
Durch den Bau der Dritten Startbahn werden einige Umlandgemeinden wie Berglern komplett zerstört und auch unsere geschichtsträchtige Stadt Freising wird dem Willen der Flughafenbetreiber unterworfen.
3. Es gibt keinen Bedarf.
Im Jahr 2008 wurde ein bisheriges Maximum von 432.000 Flugbewegungen erreicht. In den Jahren 2009 und 2010 sank diese Zahl um fast zehn Prozent. Bis zum heutigen Tag wurden die Prognosen der FMG in keiner Weise erfüllt. Der bestehende Flughafen hat eine größere Kapazität als der Flughafen Frankfurt und damit auf Jahrzehnte ausreichende Reserven. Selbst der parteiische Gutachter der FMG gibt zu, dass mit dem Zwei-Bahn-System mehr als 480.000 Bewegungen problemlos abgewickelt werden können.
Dass selbst FMG und Staatsregierung den Wachstumsraten nicht trauen, zeigen vertragliche Vereinbarungen mit der Lufthansa: Sollten die prognostizierten Passagierzahlen unterschritten werden, leistet die Lufthansa unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Ausgleichszahlung von bis zu 50 Millionen Euro an die FMG. In Wahrheit möchten die Flughafenmanager und FMG-Eigentümer ein künstliches, internationales Drehkreuz am Franz-Josef-Strauss-Flughafen installieren, um einen tatsächlich gewachsenen Bedarf geht es doch gar nicht.
4. Die Finanzierung ist ungeklärt.
Die FMG gibt derzeit die Baukosten mit etwa 1,2 Milliarden Euro an.
Bekanntlich wurden solche Anfangsschätzungen bei Großprojekten bislang noch nie eingehalten. Die Kostenexplosion für den Bau des Flughafens selbst ist dafür das beste Beispiel. Zum Zeitpunkt des Kabinettsbeschlusses lag die Kostenschätzung bei 1,6 Milliarden Mark, am Ende kostete der Flughafen 8,55 Milliarden Mark. Staatsregierung und FMG behaupten, dass für den Bau keine “zusätzlichen Steuermittel” verschwendet würden. Alle Erfahrungen des gesunden Menschenverstandes sprechen dagegen. Da die FMG bisher nicht in der Lage war, ihre Schulden zu tilgen, sind die Behauptungen der Befürworter unseriös.
5. Freising hat keine Vorteile durch die Dritte Startbahn.
Schon vor Inbetriebnahme des Flughafens hatte Freising eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Bayern. Bislang hat die FMG so gut wie keine Gewerbesteuer bezahlt. Weder im Sozialbereich, noch bei den Wohnungen oder den Kosten weiterer Infrastrukturmaßnahmen hat sich die FMG bisher beteiligt. Die Stadt Freising und die Umlandgemeinden, also wir Steuerzahler, werden auch die finanziellen Auswirkungen einer zusätzlichen dritten Startbahn selbst übernehmen müssen. Der angekündigte Umlandfonds ist nur ein durchschaubares Ablenkungsmanöver.
Als Ihr Grüner Oberbürgermeister setze ich mich ein für:
- die logistische Unterstützung aller Bürgerinitiativen durch ein eigenes Organisationsbüro
- die kostenfreie Überlassung von Veranstaltungsräumen für die Bürgerinitiativen
- eine umfassende und regelmäßige Informationsbroschüre für die Bürgerinnen und Bürger und einen Newsletter als Antwort auf die Hauspostille der FMG
- die Unterschriftenpetition parallel zum Bürgerbegehren in München
- das Ausschöpfen aller juristischen Mittel
- den Ausstieg aus der sogenannten Airfolgsregion

